Archiv der Kategorie: ein bisschen bio

Die Kornelkirsche

Im Bio-Bauernhof Schluchtalhof kaufte ich ein Glas Kornelchriesi und dachte es sei eine besondere Sorte Kirschmarmelade. „Chriesi“ heißt in Schweizerdeutsch Kirsche. Ich fragte, was das denn für eine Kirsche sei. „Es ist eher eine Beere“, erklärte mir Karin vom Hof.

Hier auf Wikipedia kannst du dich Weiterlesen

Mit dem RINGANA tooth oil fing alles an

IMG_3955… und das nicht nur bei dem Gründerduo Ulla Wannemacher und Andreas Wilfinger aus Österreich, die 1996 RINGANA gründeten

….. sondern auch bei mir fing es mit dem Zahnöl an. Meine Freundin schenkte mir letztes Weihnachten das RINGANA tooth oil. Und ich dachte: „Was ist das denn? Das muss ich ja in den Mund nehmen! Weiß sie denn nicht … undsofort undsofort … dass ich nur BIO zu mir nehme und überhaupt“.

Ich liess ihr Geschenk bestimmt zwei Wochen links liegen und beachtete es kaum. Dann las ich die Banderole, die Papiermanschette, die den Flakon umwickelt. Da standen lauter interessante sogenannte Naturtalente, die in diesem Öl drin sind.

„Effektive Zahnpflege auf Ölbasis: Das FRESH tooth oil entstand aus der Tradition des Ölziehens.“

Hier bitte entlang auf die interessante und sehr lesenswerte RINGANA-Seite
zum RINGANA tooth oil. Auch als praktische Probiergröße erhältlich. Weiterlesen

… aus eigener Kraft gesund

Reinhard Winter, einer der Produzenten bei KernGrün, schreibt heute in seiner Mail:

50 Jahre biologische Bewirtschaftung auf dem Oedischwänd
Zum Jubiläum wollen wir Euch regelmässig Einblick in unser Bio-Gärtnerleben geben.
Der Unterschied
 
In der damals üblichen Ausbildung zum Landwirt wurde BIO nie erwähnt.
Das wichtigste zum Erfolg sei die Ertragssteigerung um jeden Preis und die Abtötung und Ausrottung von Schädlingen und Krankheiten.
Bei Dr. Hans Müller, dem Begründer des organisch-biologischen Landbaues, lernten wir, nicht der Versuch Schädlinge und Krankheiten zu töten, bringt langfristig Erfolg, sondern dem Boden durch sorgfältigen Anbau jenes Milieu zu gestalten, das vor Schädlingen und Krankheiten schützt. Dann werden Pflanzen, Tiere und Menschen aus eigener Kraft gesund. Und Pestizide werden überflüssig.
Karl Hottinger

So eine Aussage, macht mich glücklich und bestärkt mich in meinem bio-Sein. Siehe meinen vorherigen Artikel.

🙂

Was heißt für mich „bio“?

52CEDA01-14E5-4C59-9FE0-6EF967FB8D09_1_105_c

Kirschbaum Schluchtalhof

Ich wurde gefragt, was für mich „bio“ bedeutet? Das lässt sich sicher nicht nur mit einem Aufsatz erzählen. Ich fange mal an 🙂 mit der Ernährung.

Meine Freundin aus der Heimat Bad Kreuznach, die jetzt in einem Eco-Village in Neuseeland lebt, hat mich vor ca. 30 Jahren angesteckt. Meine Ernährungsweise richtete ich an die Aussagen von Dr. Bruker aus. Er hat einige Bücher geschrieben und war Arzt. In kurz: ich lebte von selbst geschrotetem Bio-Getreide, das ich nachts einweichte und am nächsten Morgen mit Früchten und Nüssen zum Frühstück aß. Das Wichtigste war zudem: kein weißer Indrustriezucker und kein Weizenmehl. Ich konnte Vorträge zu Industriezucker halten! 😉 (Ich glaube, Bruker plädierte auch für fleischlose Kost.)

Mit wenigen Ausnahmen esse ich keinen weißen Zucker, kein weißes Industriemehl dafür viel Rohkost, weil frisch und natürlich und gesund. Manchmal nasche ich auch ein leckeres Hefestückchen vom Bäcker ohne Reue und schlechtes Gewissen. Aber es geht ja um das große Ganze, gell?

Bio-Ernährung also. Ich esse alles, auch Fleisch, aber aus biologischem Anbau und Züchtung. Hier in der Schweiz habe ich im Nachbarort den Schluchtalhof gefunden und den Bio-Landwirt Reinhard Winter, den man auf der Seite von KernGrün entdeckt. Seit Jahr und Tag geh ich samstags auf den Wädenswiler Bauernmarkt und kaufe an diesen beiden Ständen ein. Immer für eine ganze Woche. (Wasteless versteht sich – keine Tüten, keine Plastikverpackung.)

Gemüse was gerade zur Jahreszeit da ist, Äpfel und Birnen je nach Saison und Wurst oder Fleisch von glücklichen Tieren. Eier von besonderen Hühnerrassen versteht sich von selbst. Alle anderen Produkte, die ich nicht auf dem Markt bekommen kann, kaufe ich entweder in den Bioläden in Wädenswil oder Richterswil, manches in den Supermärkten. In Zürich gibt es Alnatura-Läden und einige Alnatura-Produkte führt Migros. Über Milch werde ich nochmal separat schreiben. Es kommt nur Bio-Milch infrage für mich, die normale pasteurisierte Vollmilch, nix länger haltbar und so.

Bio also. Weil ich mich gesund ernähren will. Weil ich es seit Jahr und Tag mache. Ich kann gar nicht mehr anders. Weil ich keine industrieverarbeiteten Lebensmittel zu mir nehmen will und nur das beste Fleisch und Wurst essen möchte. Wenn wir in die Massen- und Schlachtbetriebe schauen und bemerken, wie die Tiere dort gefüttert werden oder mit Antibiotika vollgestopft werden, dann kann ich gar nicht anders als beim Bio-Bauern das Fleisch zu kaufen, weil ich weiß, die Kuh oder das Rind werden dort persönlich vom Bauern zum Schlachter gebracht, damit kein Stress entsteht … der Schlachter ist bekannt … im Nachbarort zuhause. Werner, der Bio-Bauer vom Schluchtalhof hat es uns während einer Hofführung so erzählt. Weiterlesen

Bio Soulfood (nicht nur) zu Ostern

Wenn ich nicht gerade Silben sammle probiere ich mich gerne kulinarisch aus. Immer frisch und regional. Und dank Petras Impulse und Inspirationen auch zunehmend bio.  Das grüne Shakshuka, eine Spezialität aus der israelischen und nordafrikanischen Küche, habe ich bei den WW (Anmerkung von Petra: Weight Watcher) entdeckt und mit Süßkartoffelstampf und Kräuterseitlingen zubereitet. Eine frische und vegetarische BioVariante (nicht nur) zu Ostern. Die Eier sind natürlich auch darin versteckt. Probiert es doch mal aus, guten Appetit und frohe Ostern!

Grünes Shakshuka mit Süßkartoffelstampf und Kräuterseitlingen

IMG_4014

Zutaten für 2 Personen:

Für das Shakshuka:
1 Zwiebel oder Schalotte
1 Knoblauchzehe
400 g Bio Blattspinat
1 EL Olivenöl
Chilisalz
Zitronenpfeffer
Muskatnuss
3 EL Crème Fraîche oder Crème légère
2 Bio Eier
Bio Petersilie
2 Bio Frühlingszwiebel

Für den Süßkartoffelstampf:
1 große Bio Süßkartoffel
3 EL Crème Fraîche oder Crème légère
Chilisalz
Zitronenpfeffer
Petersilie oder Koriander

Für die Kräuterseitlinge:
4-5 Bio- Kräuterseitlinge
2 EL Olivenöl
1 Knoblauchzehe
Salz
Pfeffer

Zubereitung: Weiterlesen

Frohe Ostern mit bio-gefärbten Eiern

ECD9BD6B-788E-40EA-B2E9-0F03375DC827

Von meinen Schweizer Freunden habe ich erfahren, wie man mit Zwiebelschalen Eier färben kann. Man wickelt Kräuter ums angefeuchtete glückliche Bio-Ei und bindet einen Faden drum, der locker nachgibt. Die Zwiebelschalen (die man über Wochen gesammelt hat) sind im kalten Wasser schon eingeweicht und man gibt die rohen umwickelten Eier hinein. Lässt sie 12 Minuten kochen … Weiterlesen

Mein Biogarten: die Aussaat

IMG_3852

Es ist das allerallererste Mal, dass ich Samen aussäe in solch kleine „Gewächsschalen“. In kleine Parzellen abgetrennt gebe ich entsprechende Aussaaterde und platziere jeweils in die Mitte den jeweiligen Gemüsesamen. Es soll sich ein Pflänzchen entwickeln, das ich später in die Erde setzen will. Ich habe es noch nie gemacht, weil mir das bisher zu zeitintensiv und aufwändig war. Dank Corona und der Fastenzeit, in der ich Neues ausprobieren will, habe ich meinen ersten Versuch gewagt. Die letzten Jahre hab ich mir die entsprechenden jungen Pflanzen besorgt – vor allem Tomaten und Zucchini – und dann in den Garten gesetzt.

Vor 8 Jahren war ich noch SEHR engagiert und motiviert. Leider waren das Unkraut, die Nacktschnecken und alle unserer Nachbarskatzen schuld daran, dass mir die Lust verging. Gerade letztere sind immer noch quicklebendig und ich überlege schon wie ich mich ihrer befreien könnte. Kaffeesatz soll helfen, sogenannte Katzenschrecks auch oder die Wasserpistole ;-).

Zurück zu meinen kleinen Pflänzchen, die jetzt durch die Erde gucken. Es macht mich so fröhlich, dass Pflanzenleben entsteht. Einfach toll. Ich hatte Geduld, dachte schon, das wird nix, aber auch so ein Samen braucht seine Zeit, um sich mit der Wärme und der Nässe zu verbinden, um dann zu keimen.

IMG_3851Ich werde bald und immer wieder im Laufe des Jahres hier weiter berichten, wie es um meine Gemüsesorten steht in meinem Biogarten. Mit dabei sind: Tomaten, Zuchini, Mais, Kürbis, Feldsalat, Erbsen und Bohnen. Weiterlesen

Seit Jahr und Tag immer ein bisschen bio

1A43E7F9-536A-43E2-A16E-DE292FC89419_1_105_cGefühlt mein halbes Leben lebe ich bio, deshalb kann ich von mir behaupten, dass ich ein bisschen (viel) bio bin ;-). Und wenn ich nachzähle, dann ist es wohl ein halbes Leben, also 30 Jahre vielleicht, 20 Jahre sicher.

Ich esse bio … Fleisch, Gemüse, Zutaten … Gewürze, Kaffee, Milch. Ich achte dabei nicht auf diätische Gesichtspunkte (hab ich früher gemacht). Das heißt ich kaufe beim Bio-Bauern ein: Fleisch, Gemüse. Ich kaufe in den nahen Bio-Läden ein hier am Zürichsee. Ich gehe auch oft zu Alnatura.

Ich trage „fair“ verarbeitete Bio-Mode mit einem entsprechenden Label, oft von bekannten Marken wie hessnatur, Grüne Erde, ARMEDANGELS um nur ein paar wenige aufzuzählen. Schuhe auch, aber nicht immer. In Richterswil kaufe ich auch immer wieder  im auras fair & style.

Ich fahre Fahrrad und Zug, kaum mit dem Auto.

Ich gärtnere ich meinem Garten mit Bio-Pflanzen, Bio-Erde … siehe meine Artikel zum Bio-Garten. Weiterlesen